Ego-Oral History

Zur Rolle der Oral Historians in zeitgeschichtlichen Erinnerungsprojekten. Vor dem Hintergrund der geschichtswissenschaftlichen Debatten um den „Tod des Zeitzeugen“, um die medialen Deutungskonkurrenzen in der Zeitgeschichte und um das aufkommende Interesse an der Zweitverwertung von Oral History-Quellen ist die Aufgabe der Historiker/innen in Oral History-Projekten neu zu gewichten. Durch das „gemeinsame Verfertigen von Vergangenheit im... Weiterlesen →

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Mehr als das gesprochene Wort. – Zur Methode der Oral History

Die geschichtswissenschaftliche Methode und Disziplin der „Oral History“ verfügt in Deutschland über eine mittlerweile 40-jährige Tradition. Mit dem „Tod des Zeitzeugen“ scheint ihr Höhepunkt überschritten zu sein. Zunehmend geht es um die Zweitverwertung lebensgeschichtlicher Interviews. „Die lebensgeschichtlichen Erzählungen von Frauen in offenen Interviews unterschieden sich deutlich von denen ihrer Männer“ (Karen Hagemann). Im Bild: Doppelinterview... Weiterlesen →

Wie praktiziere ich Oral History?

Ein Glaubensbekenntnis und ein technischer Ratgeber (in Anlehnung an Jack Kerouacs Prosa-Vorbild aus der Evergreen Review, New York 1958) Liste der unentbehrlichen Hilfsmittel: Frage dich, ob Zeitzeugengespräche sachlich notwendig sind. Informiere dich über die Sachzusammenhänge. Bringe stets genügend Zeit mit. Sei höflich und interessiert, aber nicht neugierig und aufdringlich. Lehne keine Tasse Kaffee, aber Übernachtungsangebote... Weiterlesen →

Dülmen 1930-1960

Jens Murken u. a.: Dülmen - Lebensgeschichten und Alltag 1930 - 1960. 1. Auflage. Sutton Verlag, Erfurt, 2000. 128 Seiten. Zahlreiche Illustrationen und graphische Darstellungen. 23 x 17 cm. Kartoniert. Reihe "Erzählte Geschichte"

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