Die evangelischen Gemeinden in Westfalen, Band 1

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Jens Murken
Die evangelischen Gemeinden in Westfalen
Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart –
Band 1: Ahaus bis Hüsten
Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen
Kirche von Westfalen, Band 11
Luther-Verlag und Verlag für Regionalgeschichte
Bielefeld 2008
Umfang: 1047 S.; Preis: 59,00 Euro
(bei Subskiption beider
Bände: 88,00 Euro)
ISBN: 978-3-7858-0525-1
ISBN: 978-3-89534-711-5

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) baut sich von den Gemeinden her auf. Derzeit gibt es 556 evangelische Kirchengemeinden in Westfalen. Nach ihrem in den 1990er Jahren mit rund 660 Kirchengemeinden erreichten Höchststand erforderte der demographische und gesellschaftliche Wandel, der Rückgang der Gemeindegliederzahlen auch in der westfälischen Landeskirche, einen Rückbau der kirchlichen Strukturen und eine Überprüfung der kirchlichen Aufgabenwahrnehmung auf allen Ebenen. Dieser landeskirchliche Reformprozess der Jahre 2000 bis 2008 erhielt den Titel „Kirche mit Zukunft“.

Die EKvW ist aber auch eine Kirche mit Vergangenheit. Je nach Region, nach politischer, konfessioneller und geistlicher Landschaft, besitzen die Gemeinden in Westfalen unterschiedliche, sehr vielfältige Traditionen. Knapp ein Drittel der Kirchengemeinden besitzt vorreformatorische Wurzeln, ein knappes anderes Drittel der Gemeinden ist aber auch erst in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs in Diasporagebieten und durch die Aufteilung größerer Gemeinden entstanden.

Das historische Nachschlagewerk „Die evangelischen Gemeinden in Westfalen. Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart“ bietet einen Kurzabriss zur Geschichte sämtlicher westfälischen Kirchengemeinden auf dem Gebiet der EKvW. Der jetzt erschienene erste Band des „Gemeindebuches“ umfasst die Kirchengemeinden von Ahaus bis Hüsten in alphabetischer Ordnung, führt die Pfarrerlisten sowie Literatur- und Quellenhinweise auf. Der abschließende zweite Band wird die Kirchengemeinden von Ibbenbüren bis Zurstraße sowie das Register und eine Bibliographie beinhalten.

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Tag der Archive

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Jens Murken
Der „Tag der Archive“
Ein Instrument archivischer Öffentlichkeitsarbeit

AV Akademikerverlag, 2008
Einband: Kartoniert / Broschiert, Paperback
ISBN-13: 9783639441611
Umfang: 96 Seiten
Maße: 220 x 150 mm

Inhaltlich unveränderte Neuauflage 2012.

Seit dem Jahr 2001 gibt es in Deutschland einen „Tag der Archive“, 2008 bereits zum vierten Mal. Bundesweit nutzen hunderte von Archiven diesen Tag der offenen Tür zur Präsentation ihrer Einrichtungen und ihrer vielfältigen Aufgaben. Dabei ist ihnen bewusst: Anders als Museen oder Bibliotheken, die ebenfalls authentisches Material verwahren und für die Nutzung vorhalten, sind Archive in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt. Ihr Image ist negativ und überholt, die Assoziationen reichen bestenfalls von staubig bis geheimnisvoll. Archive sind jedoch längst keine Geheimorte mehr, sondern Lernorte. Ihr gesetzlicher Auftrag umfasst zahlreiche Dienstleistungen des Informationsmanagements, um Gegenwart und Nachwelt in der Flut der papiernen und digitalen Überlieferung Identität und Rechtssicherheit zu gewährleisten. – Grundlage der Studie stellt eine Umfrage unter deutschen Archiven zum Tag der Archive sowie zur Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit und Archivmarketing im Archivwesen dar. Das Buch wendet sich an die Leiter und Mitarbeiter großer und kleiner Archive, die ihre eigenen Instrumentarien auf dem Feld der archivischen Öffentlichkeitsarbeit überprüfen und verbessern möchten.

Kirchenarchiv mit Zukunft

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Kirchenarchiv mit Zukunft
Festschrift für Bernd Hey zum 65. Geburtstag

Herausgegeben von Brack, Claudia / Burkardt, Johannes / Günther, Wolfgang / Murken, Jens
Verlag für Regionalgeschichte
ISBN : 978-3-89534-700-9
gebunden, 29,00 Eur[D] / 30,00 Eur[A] / 35,00 CHF UVP
Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen 10

Für Bernd Hey (1942-2011) erfolgte die Auseinandersetzung mit Geschichte stets über den sinnlichen Eindruck: durch die Arbeit mit Originalquellen, durch Exkursionen sowie durch historische Ausstellungen und Filme. Die 30 Beiträge spiegeln das breite wissenschaftliche Interesse des Jubilars wider. Regionalgeschichtliche Studien behandeln die westfälische Geschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, kirchenarchivische Abhandlungen erörtern die Bedeutung der Archive für das kollektive Gedächtnis der Gesellschaft und der Archivbildner, Berichte über praktische Anwendungsgebiete belegen ganz im Sinne Heys die Bandbreite der Tätigkeiten und Wirkmöglichkeiten eines »Kirchenarchivs mit Zukunft«.